Neue Info vom Rat der pastoralen Einheit

03.05.2026
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Mitglieder unserer pastoralen Einheit Köln-Ehrenfeld,
Sicherlich fragen sich viele, wie es nach der letzten offiziellen Informaton an Sie mit der vom
Kardinal Woelki vorgesehenen Versetzung von Klaus Thranberend weitergegangen ist.
Viele Menschen aus den verschiedenen Gemeinden habe sich ja Mite März zum Gotesdienst in
St. Mechtern getroffen um dort gemeinsam Hoffnungslichter zu entzünden. Gleichzeitg haben wir
ja eine analoge und digitale Petton an den Kardinal gestartet, in der wir um den Verbleib von
Klaus Thranberend bei uns gebeten haben. Es kamen über 900 Unterschrifen zusammen. Diese
wurden als Kopie Kardinal Woelki zugesandt und auch unser Pfarrer Otersbach bekam die
Unterschrifenlisten als Rückenstärkung für das Gespräch mit Herrn Dr. Wasserfuhr (Leiter der
Abteilung Pastorale Dienste).
Alle unsere enormen Anstrengungen haben nun dazu geführt, dass Klaus Thranberend weiterhin
Subsidiar in unseren Gemeinden bleiben darf. Das heißt aber auch, dass er nach wie vor
hauptamtlich andere Aufgaben übernehmen muss und hier bei uns noch die ein oder andere
Messe feiern darf. Möglicherweise hat er auch noch eine etwas weitergehende
Gestaltungsmöglichkeit seiner Arbeitszeit, aber wie das genau aussehen wird, wissen wir noch
nicht. Klaus wird also zum einen als Seelsorger der Fachklinik für seelische Gesundheit St. Agatha in
Köln-Niehl tätg sein und zum anderen an der Schwesternschule der Cellitnnen arbeiten. Als
Subsidiar kann er in sehr eingeschränkter Form auch bei uns noch tätg sein.
Für uns als Mitglieder der pastoralen Einheit Köln-Ehrenfeld bedeutet diese Entscheidung große
Verunsicherung: Womit können wir noch rechnen? , Was kann weitergehen? Wovon werden wir
uns verabschieden müssen?
Ja, der Kardinal hat sich minimalst bewegt, aber nicht in der Weise, wie wir uns das vorgestellt
haben. Wir wünschen uns ja, dass Klaus Thranberend weiterhin bei uns in seiner so geschätzten
Art pastoral wirken, uns begleiten und im Glauben bestärken kann. Dazu wird ihm so nicht die Zeit
und Kraf bleiben.
Auch das haben wir dem Kardinal in unserem driten Schreiben zum Ausdruck gebracht und ihn
zugleich ebenfalls zum driten Mal um ein persönliches Gespräch gebeten.
Immer verweist er jedoch auf Herrn Pfarrer Dr. Wasserfuhr, der in Vertretung des Erzbistums am
23.4. zu einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Gemeinden zu uns
gekommen ist.
Er hat uns seine große Wertschätzung gegenüber unserem großen Engagement zum Ausdruck
gebracht, auch, dass er wahrgenommen hat, wie sehr uns das Thema Klaus Thranberend und
kirchliche Vielfalt bewegt, aber ein weiteres Entgegenkommen des Erzbistums gibt es nicht.
Natürlich haben wir auch nach den Gründen der Versetzung gefragt, aber darauf leider nur eine
sehr allgemeine und in unseren Augen sehr unbefriedigende Antwort erhalten. Es müssten die
Belange des ganzen Erzbistums in Betracht gezogen werden und Pfarrer Dr. Wasserfuhr warb um
Verständnis dafür, dass weitergehende Gründe nicht offengelegt werden könnten.
Leider müssen wir feststellen: All unsere Bemühungen haben bislang also kaum substanziellen
Erfolg gehabt.
Dennoch danken wir Ihnen allen für Ihr Mitun, Ihr Gebet und Engagement in dieser Angelegenheit.
Barbara Volpers für den Rat der pastoralen Einheit